Whatever

Es ist egal wer er ist. Leidenschaft, hohe Ansprüche, Kunst, Tracks. Es braucht nicht viele Worte- lediglich einer Gestalt, die geheimnisvoll genug ist um ihr diese Wörter zuzuschreiben. "Free to do whatever" ist  das nicht genug? Warum kann man nicht einfach allein sein. Das Alleinsein macht nicht einsam. An diesem Tag war der Höhepunkt ein paar Minuten Tracks schauen. Tracks ist so eine Insel in der undurchsichtigen Medienwelt- ein kleiner Bereich, indem wir erfahren was zwischen den Zeilen vor sich geht. Warum fragen alle, ob man die Kunst, die Liebe versteht? Natürlich verstehen wir die Liebe, die Kunst, die Musik, aber wieso glauben sie ernsthaft, dass man ihnen diese Dinge erklären könnte? Ich verpacke die Dinge gerne in neue Rätsel, aber deuten muss man diese selbst. Es ist die Zeit gekommen, in der wir im Kopieren richtig gut geworden sind. Erschreckend. Künstler brauchen hohe Ansprüche, denn etwas Geniales kann nur da geschaffen werden, wo es nichts gibt, was gefällt- wo es nichts gibt zum kopieren, nichts als Zeilen ohne Inhalt. Stone Roses. Brauchen wir wirklich Weggefährten auf dem Weg zur Selbstfindung? Bringen die Suchenden uns nicht vielmehr vom Weg ab? Ich denke da vor allem an diejenigen, die auf anderen Wegen wandeln, aber in Gedanken stets präsent bleiben. Ich kopiere ein Zitat: "Das Geheimnis der Freiheit ist der Mut." Es macht stolz den Mut zu haben auf eigenen Wegen zu wandeln. Freiheit ist keine Angst zu haben. Absolute Freiheit besitzen ist Angst vor Nichts in der Welt haben. Jede Angst kann man überwinden. Manchmal haben wir das Glück und es reißen ein paar andere die Mauern ein und wir können hinterherschlüpfen, aber diese glücklichen Zufälle sind selten. Es schwirren die gleichen Dinge in meinem Kopf, Kopien der Kopien. Gestern bin ich eingeschlafen voller Angst am nächsten Tag die kleinen Dinge erledigen zu müssen und das alles nicht zu schaffen. Verantwortung für Entscheidungen, Konfrontation mit Dingen, die wir noch nie gemacht haben, Angst kommt auf uns zu- mit anderen Worten Freiheit. Heute schlafe ich ein und werde aufwachen zu einer neuen Hürde. Noch eine Woche und ich werde tanzen- tanzen bis meine Beine nicht mehr können, tanzen bis die Sonne aufgeht und tanzen bis alles von mir abgefallen ist, was mich jetzt so bedrückt. Es erwartet mich etwas Neues. Whatever

1.3.08 01:25

Werbung


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)


 Smileys einfügen
Werbung