leere bildschrime

21 grammes. meine augen fühlen sich schwer an. ich meide kontakte zur außenwelt. zu lange lag ich in der sonne, zu lange habe ich auf leere bildschirme gestarrt. ich sah nur die bilder vor den geschichten, die andere aus der Fassung bringen. die vögel wie sie fliegen und wie ihre federn zu boden fallen. sequenzen in momenten, in denen wir nicht begreifen wollen und nicht begreifen müssen- das ist es wovon die faszination ausgeht. danke für diesen song- ich mag ihn. der film ist fertig und jemand schaltet um- das politische tagesgeschehen- nazis wieder auf dem vormarsch- Ach Nein doch lieber "was wird aus unseren Kindern" und "was" erst "aus der "rente"? das gefühl des rauschs darf nicht so schnell erlischen- schnell das medium wechseln und die kopfhörer auf. geschwindigkeit- überall die schlimmen dinge. sorgen,ängste- all das hält uns 20sekunden wach. ein guter film vielleicht ein paar minuten- bitte gehe nicht vorbei, bitte nicht! sommer, sonne und bücher- jede menge bücher- nichts anderes wie medien- ich frage: wo ist die welt? ich bereise gerne städte-nur ein kleiner besuch. dort leben oder doch lieber abstreichen? niemals abstreichen. das zweitbeste ist nie gut genug. abwarten- wo bleibt dabei die geschwindigkeit? wer weiß vielleicht ist alles ganz bald vorbei und dann? ich habe gelsen: regelbrechern, nonkonformisten gehört die welt von morgen- aha na dann. keine sorge oder vielleicht doch? glück verspricht die welt nämlich nicht- vielleicht geld. gefühl vorbei- kreativität ende. und jetzt? weitersingen oder untergehen?

8.5.08 23:29

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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Mephisto (10.5.08 15:11)
Wie wärs mit: weitersingen WÄHREND des untergehens?

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