Straßen in unwegsamen Gelände

Der Mond leuchtet hell durch den Spiegel im Inneren des Fahrzeugs. Die Nacht ist hell. Einsame Straßen, unbefestigt und schmal, leiten durch die weite Landschaft. Das Licht wirft die Welt in Schatten. Björk- die Welt ist aus dem Gleichgewicht. Es kreuzen sich die Wege. Es kommt zusammen, was zusammen kommen soll und es trennt, was sich trennen soll. Die Welt nimmt ihren Lauf- ob mit uns oder ohne uns. Wer die ersten Straßen für die Menschen baute,  schuf der Menschheit größtes Glück oder auch deren Untergang. „Connecting people“- ein einfacher, aber durchaus genialer Slogan, denn er gefällt.  Doch sollen Menschen aus unterschiedlichster Kultur überhaupt verbunden werden? Überfordern all die Herausforderungen, die sich dem monokulturellen Menschen in der multikulturellen Welt stellen, uns nicht? Der Horizont ist endlich erweiterbar. Man sagt zu viel Geld verderbe den Charakter- vielleicht trifft das auch auf die Menschen mit zu vielen Möglichkeiten zu. Am Ende landen viele beim Bund. Freiwillig nehmen sie die Qual auf sich, schwitzen und leiden- aber nicht fürs Vaterland (Kriegserklärung an Deutschland nicht in Aussicht). Unterwerfung im Sinne der Horizonterweiterung.  Ihr Auftrag ist es Straßen durch unwegsames Gelände zu bauen. Die Entscheidung ob wir dabei Richtiges tun steht uns nicht zu.

18.5.08 14:30

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